

Die Kunst zwischen Illusion und Reflexion
In der Performance “Ceci n’est pas…” verschmelzen Körper, Leinwand und Besucher zu einem interaktiven Gesamtkunstwerk.
Ein Acrylgemälde mit Martin Luther, geknebelt von einem Tape, mit der Aufschrift „Ceci n’est pas Cranach“, fordert uns auf, über den Künstler hinter den Kulissen nachzudenken: Lukas Cranach, der Meister, dessen Handschrift in der Geschichte oft unsichtbar bleibt.
Parallel dazu verwandelte Julie Boehm ein weibliches Modell in einem Bodypainting zur lebendigen Sternennacht. Sie ist Muse, Künstler und Kunstwerk zugleich – ein Pinsel, der Geschichten malt, und ein Kunstwerk, das zum Nachdenken einlädt.


Der Höhepunkt:
Besucher konnten sich selbst in die Installation integrieren. In einem Rahmen der „Sternennacht“ werden Sie Teil der Kunst – einzigartig, beobachtet und doch ein Teil von etwas Größerem. Ihr persönlicher Moment wird festgehalten und kann über einen QR-Code später heruntergeladen werden.
Performance: „Ceci ce n’est pas“
In der Lutherstadt Wittenberg, einem Ort voller Geschichte, steht heute nicht Martin Luther im Mittelpunkt, sondern Lukas Cranach – der unsichtbare Wegbereiter der Reformation. Die Performance „Ceci n’est pas“ lädt dazu ein, Missverstandenes neu zu betrachten und Verbindungen zwischen Kunst, Geschichte und uns selbst zu schaffen.
Inspiriert von René Magrittes „Das ist keine Pfeife“ hinterfragt die Performance unsere Wahrnehmung. Wie bei Van Gogh, dessen Werk „Sternennacht“ in meiner Bodypainting-Kunst lebendig wird, geht es um die innere Wahrheit hinter der Oberfläche.
Die Besucher:innen waren eingeladen, selbst Teil des Kunstwerks zu werden: Ein Rahmen mit der Aufschrift „Das ist nicht Van Gogh – das bin ich“ gibt ihnen die Möglichkeit, sich im Kontext der Kunst zu reflektieren und fotografieren zu lassen.
Diese Performance ist eine Hommage an all jene, die übersehen wurden, und eine Einladung, das Verborgene neu zu entdecken – in der Geschichte, in der Kunst und in uns selbst.
JB









-> “Hörspiel: Die Nacht der Sterne”, 15.12.24 – 3.Advent
Am dritten Advent lädt ein Hörspiel dazu ein, tiefer in die Welt von Van Gogh einzutauchen. Historische Fakten werden dabei neu interpretiert: Van Gogh befindet sich nicht in der Irrenanstalt von Saint-Rémy, sondern im Gelben Haus von Arles. Dieser Ort symbolisiert seinen Traum – eine Künstlerkolonie, die jeden inspirieren sollte. Einheit, Liebe und Menschlichkeit standen für Van Gogh im Mittelpunkt, unabhängig von Status oder Reichtum.
Er wird als Priester der Kunst dargestellt, ähnlich wie Luther ein Priester der Kirche war. Diese Idee spiegelt sich auch in dem Rahmen wider, der über dem Werk zu sehen ist:
„Das ist nicht Van Gogh – das bin ich.“
Eine Reise durch Kunst, Identität und Reflexion – ein Abend, der Sie einlädt, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern selbst zu werden.
Einführung Jana Seeger Cranach-Stiftung Wittenberg
Model: Hermine
Konzept, Installation, Bodyart: Julie Boehm ART
Foto: Marc Zimmermann
Farben Cameleon Bodypaint Cameleon Eugénie Senjo Color PeterSenjo Color

Starlit Nubsong
“Starlit Nubsong” ist eine fantastische Vision kosmischen Wunders, in der leuchtende Nubsis – magische, lebendige Kugeln – durch den Nachthimmel tanzen.
Diese leuchtenden Wesen wirbeln und drehen sich und werfen ein strahlendes Licht, das im Dunkeln ein Herz formt.
Sie senden harmonische, melodische Vibrationen aus, die durch das Universum hallen und die Nacht in eine Symphonie aus Licht und Farbe verwandeln. Eine Essenz von Glück die die grenzenlose Energie des Kosmos einfängt.
Größenangabe in Zoll.
Umrechnung:
8×10 = 20,3×25,4 cm
11×14 = 27,9×35,6 cm
12×16 = 30,5 x 40,6 cm
