Tauche in die bunte Welt der Pinselstriche und Märchen mit meiner neuen Osterkarte ein.
Viel Spaß beim Lesen & “Osterfreude schenken”
Im Lichte des erwachenden Frühlings standen Mutter Häsin und ihr Sprössling am Rande des Zauberwaldes. Die Sonne spiegelte sich in den taubenetzten Blüten, und ein farbenfroher Teppich aus Tulpen und Narzissen wogte sanft im Morgenwind. Mutter Häsin wusste, es war ein besonderer Tag, denn es war der Morgen des Osterfestes, ein Tag voller Wunder und Geheimnisse.
„Komm, mein Kind“, sagte sie sanft, „heute ist der Tag, an dem wir den Wald mit Freude bemalen.“ Sie nahm ihr Kind an der Pfote, und zusammen hüpften sie zwischen den Blüten hindurch, vorbei an den Pinselstrichen des Windes, die wie ein Künstler den Frühling auf die Leinwand der Natur zeichneten.
Das Hasenkind war fasziniert von allem um sich herum, doch es verstand nicht, was seine Mutter meinte. „Wie malt man mit Freude, Mama?“, fragte es neugierig.
Mutter Häsin lächelte weise. „Die Freude malt man nicht mit Farben, sondern mit Taten. Heute werden wir den Tieren des Waldes helfen, ihre Nester zu bauen, ihr Futter zu finden und die Freude des Osterfestes zu teilen.“
Und so machten sie sich auf den Weg. Zuerst halfen sie der alten Eule, Federn für ihr Nest zu sammeln. Dann spielten sie mit den jungen Füchsen, die in der Morgensonne tollten. Für die Vögel kreierten sie ein ganz besonderes Geschenk: Sie lernten die Melodien der Vögel und sangen sie zurück, ein harmonisches Echo, das den Himmel erfüllte. Die Vögel, erfreut über dieses seltene Geschenk, stimmten ein und so entstand ein wunderbares Konzert, das die Luft mit Glück und Einheit erfüllte. Jede Melodie ein Strich auf der Leinwand des Lebens, jede Harmonie ein Funke der Freude im Herzen der Waldbewohner.
Als der Tag sich dem Ende neigte, saß das Hasenkind erschöpft, aber glücklich an der Seite seiner Mutter und blickte über die Wiese, wo nun jedes Tier ein Lächeln auf den Lippen trug. „Siehst du“, sagte Mutter Häsin, „so bemalt man den Wald mit Freude. – Nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit Liebe und Freundlichkeit.“
Das Hasenkind verstand nun und fühlte die Wärme dieser Worte tief in seinem Herzen. Es wusste, dass dieser Ostermorgen immer in seiner Erinnerung leuchten würde, als der Tag, an dem es gelernt hatte, die Welt mit Freude zu bemalen.

Im Bann des Frühlings, leise, farbenprächtig,
Wo Blumenflor in Purpurpracht erwacht.
Die Welt erwärmt sich, zärtlich und gedächtig,
Ein Band aus Gold, das sanft die Erde entfacht.Da steht, im Glanz des neuen Morgens sacht,
Mutter Häsin mit ihrem Sprössling in der Sonne.
Bewundernd des Lebens neuerlich vollbrachte Macht,
Im Herzen froh, im Blick so unendlich und voller WonneSie säuseln Geheimnisse, der Lüfte Spiel,
Wo der Wind zum Maler wird, zart und subtil.
In jedem Hauch, ein Pinselstrich, fein und fragil,
Zeichnet Hoffnung und Neubeginn, ein lebendiges Profil.Unter Himmelszelt, weit und azur,
Märchen, Gedicht und Illustration: Julie Boehm
Mutter und Kind, in stummer Manier,
Weben Träume in das Grün der Flur,
Gemälde des Frühlings, leuchtend, Zukunft im Visier.
In der Station 29 (Collegienstr.29) in 06886 Wittenberg
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