Film-Pitch für PETA

Neulich hatte ich an der Filmakademie Baden-Württemberg für Petas neuen Werbespot gepitcht. Die Idee war inspiert vom zuckersüßen “Anne Geddes Babyfoto-Look” in soundtechnischer Kontrapunktierung (Babyglockenspiel) Kontroversen beim Betrachter auszulösen.

Geschöpfe die so süß sind und denen man beim ersten Anblick Schutz bieten möchte, erfahren in der Schwarzblende Schlimmes: Man hört Geräusche: zerschreddert, erschossen, aufgegessen.
Beim genaueren betrachten erfährt der Betrachter einen Doppelschock: es sind keine Tierbabys; – das wäre schon schlimm genug -, es sind Menschenkinder.

Ich kam auf die Idee, als ich den Youtube-Channel von Peta durchging, wo ein ehemaliges Schlachthause wie ein KZ eingeführt wurde (Link).
Peta traut sich, jedoch schauen wir gleich weg weil es uns anwidert und wir die Wahrheit nicht erfahren wollen.
Mit meiner Idee jedoch wird der Betrachter angeteased etwas schönes, süßes zu betrachten: Tierbabys
Was sich dahinter versteckt, erfährt er erst am Ende.

Es wird kein Blut fließen, die Musik ist die eines Glockenspiels wie wenn ein Baby nachts einschläft- doch dass was sich einbrennen soll, ist die Vorstellung was in der Schwarzblende unsere armen Kinder erfahren.

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